Das zweite Developer Camp ist jetzt schon ein paar Tage her, naja eher Wochen. Zeit endlich einen Rückblick zu wagen.

Die Kurzfassung: viele super Sessions zu unterschiedlichen Themengebieten, 130 begeisterte Teilnehmer, darunter zahlreiche interessierte Studenten und das Wetter, wie immer, top. Das Ganze fand dieses Mal im Rahmen der Nürnberg Web Week statt, die mit über 100 Veranstaltungen in einer Woche in sechs Städten alle Rekorde brach.

Unser Rückblick auf das #devcamp17

Als wir vor Weihnachten das erste Mal den Z-Bau in Nürnberg besichtigt haben, waren wir insbesondere vom Biergarten begeistert. Im Rückblick eine gute Entscheidung.

Wir hatten die Hoffnung, dass Mitte Mai das Wetter so weit passt, dass wir uns auch raussetzen können. Hat geklappt, es gab sogar Teilnehmer, die einen Sonnenbrand bekommen haben – wenn vermeintliche Kellerkinder mal an der Sonne sind …

“Wer hat daran Interesse?”

Was Barcamps auszeichnet, ist die Möglichkeit, das Programm durch Sessions aktiv mitzugestalten. Das haben viele genutzt: Wir hatten insgesamt 70 Sessions an beiden Tagen. Das Schöne, das Themenspektrum war wieder sehr breit. Hier ein kleiner Auszug:

Außerdem gab es zahlreiche Sessions zu Docker, und auch Alexa war natürlich ein Thema. Hinzu kamen Sessions zu Ansible, Angular u. v. m. Den kompletten Sessionplan kannst du hier einsehen.

Ungeplantes Debugging – cool und lehrreich

Es muss auch nicht alles perfekt sein. Die Erfahrung machte Sebastian Sellmeier in seiner Session “Rapid Development mit Laravel”. Er stellte darin das PHP-Framework Laravel und dem damit verbundenen Rapid Prototyping vor. Leider gab es einige technische Herausforderungen, Beamer und ein Update. Dennoch nahmen die Teilnehmer etwas mit. Feedback: “Das Debugging, auch wenn ungeplant, war ziemlich cool und lehrreich.”

Spontan wurde eine Follow-Up-Session “Laravel jetzt erst recht” für den nächsten Tag beschlossen und dort dann Tipps und Tricks ausgetauscht. #läuft

“Zeig mir ABAP”

Eine Besonderheit von Barcamps sind die Ask-Sessions. Das sind Vorträge, bei denen man keinen Vortrag anbietet, sondern in die Runde fragt, ob jemand anderes eine Session zu einem Thema macht bzw. Fragen beantworten kann. Eine solche Session war “Zeig mir ABAP”. Sie sorgte für einiges Gelächter; niemand hatte wohl erwartet, dass sich jemand meldet. Prof. Dr. Brune von der Hochschule Neu-Ulm konnte jedoch einen Crashkurs dazu anbieten.

 

Lessons learned: Auf dem Developer Camp gibt es nicht nur “Experten” und Interessenten für den neuesten heißen Scheiß, etwa Alexa, sondern eben auch für ABAP.

Dart, Craft Beer, Mario Kart

©Richard Baumann

Dieses Mal hatten wir auch eine Art Rahmenprogramm. Am ersten Abend gab es als Abschlusssession ein Craft-Beer-Tasting von Z-Bräu. Es wurden zahlreiche Biere vorgestellt, die ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen hatten, etwa ein mit Sauermalz gebrautes Saison mit Orangen und Rosmarin.

Außerdem konnte man auf der Leinwand im großen Saal Mario Kart zocken, das Immowelt dankenswerterweise organisiert hatte.

Am zweiten Tag hatten Richard und Christian von Methodpark ein Dartboard aufgestellt. Das Ganze war eingebunden in die IoT Challenge 2017, deren Ziel es war, Alltagsgegenstände möglichst innovativ und sinnvoll miteinander zu verbinden. Am Nachmittag zwei Teams an verschiedenen Standorten über WLAN gegeneinander; leider hat das DevCamp-Team sehr knapp verloren.

“Eine runde und gelungene Sache!”

Wie eingangs erwähnt, die Teilnehmer waren begeistert. “Das Camp war eine runde und gelungene Sache!” schrieb Matthias in seinem Blog. Und Kollege Max twitterte:

 

Beim Rückblick darf natürlich nicht ein großes Dankeschön fehlen: den vielen Teilnehmern und natürlich den zahlreichen Sponsoren:

Mayflower GmbH, Detlev Louis Motorrad-Vertriebsgesellschaft mbHERGO Direkt Versicherung AG, Immowelt AG, insertEFFECT GmbHTradebyte Software GmbHshopware AG sowie unsere Medienpartner mitp Verlags GmbH & Co. KGdpunkt.verlag GmbH sowie Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG.

Ohne euch, wäre es kein so “krasses”, gelungenes Event geworden.

Und wie geht’s weiter?

Es gibt noch keinen Termin für die nächste Ausgabe des Developer Camps, wir werden es hier im Blog aber rechtzeitig ankündigen. Am besten du meldest dich für unseren Newsletter an, so bleibst du definitiv auf dem Laufenden.

Ansonsten die Empfehlung

Rückblicke von Teilnehmern

Rolf Jörn BögeholzPart 1 und Part 2

Er fasst seine Erkenntnisse aus zwölf Sessions zusammen inkl. weiterführende Links.

Matthias Gutjahr

Auf dem DevCamp hat er Lust bekommen, React Native auszuprobieren und will Mutation Testing mit Humbug unbedingt in einem Projekt einsetzen. Mehr dazu in seinem Blogbeitrag.

Auf unserem Blog haben wir zudem Interviews mit zwei Teilnehmern geführt:

Laser-Fernerkundung und der Kitzel, etwas Neues zu machen mit Steven Hill 
Softwareentwickler & das Verlangen nach Barcamps mit Thorsten Brunzendorf 

Ein weiteres mit Markus Tacker, der ebenfalls zahlreiche Sessions auf dem DevCamp gehalten hat, folgt noch.

Nachfolgende einige Bilder vom Developer Camp 2017, weitere findest du auf unserer Facebook-Seite, Folien zu den Sessions haben wir hier gesammelt.